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du fehlst mir viel zu sehr

Wir machten das Jahr zum Sommer
und schworen uns Brüderschaft.
Kein Glanz und auch kein Glamour,
in der Stille liegt die Kraft.
Wir haben die Welt angelacht,
wir haben den Moment bewacht.
Ich war ganz oben auf deinem Podest,
und jeder Tag ein neues Fest.

Ich weiß, du brauchst mich gar nicht mehr,
es ist einfach lange her.
Ich kann dich nicht vergessen,
du fehlst mir viel zu sehr.

 

Du warst das große Lachen,
von der Mitte ins Gesicht.
Ganzheitlich entfachen,
so weich und stark und Licht.
Du hast dich über mich gebreitet,
du hast mir meinen Raum geweitet.
Hast mein Vertrauen gepflegt,
vielleicht zu früh festgelegt?

Ich zähle die Tage bis zu dir,
kann nicht glauben, dass ich verlier.
Man sagt doch, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Warum nicht bei mir?

 
 
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